satz (2)Ein  ungeheuerlicher Satz
Florian Arnold (Autor)

Zum Buch:

„Wir gehen weg“. Nachdem der Vater des Erzählers diese Worte ausgesprochen hat, verändert sich alles. Die Kindheit im Haus eines Schriftstellers, der sich „mit tränenden Augen der Gegenwart entledigt, über Büchern gekrümmt wie ein Ungeborener“, wird zur Beobachtung einer familiären Katastrophe, über die nie jemand spricht und die doch in jedem Satz nachwirkt – ob gesprochen, gedacht oder geschrieben. Der Vater, eine Hermann-Burger-Figur, ist ein rauchender Melancholiker, geheimnisvoll in seinem scheinbar kindischen Hass auf das Licht, die Sonne, die Hitze, den Sommer. Ein Mann, der mit seinem Sohn über einen längst verwilderten Friedhof spaziert und Grab­steine buchstabiert, entziffert und sich von seinem Kind die Lebensdaten ausrechnen lässt.

»Die Lüge ist das Einzige, auf das Verlass ist«
Florian L. Arnolds Novelle ist Dokufiktion, Fabel und erzählerisch dichte Bildkomposition. Die Sprache wird hier zur einzigen Heimat, die der Mensch besitzt.

Zum Autor:

Florian L. Arnold, geboren 1977 in Ulm/Do., studierte Kunstwissenschaften. Der Nachtarbeiter mit österreichischen Wurzeln arbeitet als freier Zeichner, Schriftsteller und Sprecher. Nach den satirisch-sprachspielerischen Publikationen „A biß Z! Handwörterbuch zur Beseitigung der modernen Ratlosigkeit“ (2012) und „Würstelessen mit Aliens“ (2013) liegt mit „Ein ungeheuerlicher Satz“ die erste Novelle vor – das erzählerisch dichte Bild einer Familie, die erkennen muss, dass kein Geheimnis für immer bestehen kann.

Zur Buchmesse Leipzig 2016 erscheint sein Roman “Die Ferne”, wiederum im Mirabilis-Verlag.

Das Buch enthält 7 Abbildungen – Grafiken in Schwarz-Weiß von Florian L. Arnold.

Leseprobe

Broschiert: 144 Seiten
Verlag: Mirabilis; Auflage: 1 (6. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981667417
ISBN-13: 978-3981667417
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,5 x 18,8 cm